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Einleitung

In diesem Papier wird der Versuch unternommen, eine höhere Programmiersprache für Rechnernetze und genauer für das ARPA-Netz zu spezifizieren. Das wichtigste eingeführte Konzept ist das einer abstrakten Netzmaschine, das mit der Vorstellung übereinstimmt, dass ein HOST einen Dienst von dem Rechnernetz anfordert, welches als eine Gesamtrechenanlage betrachtet wird. Der Dialog findet stets zwischen einem HOST und der Netzmaschine statt, deren Sprache immer dieselbe ist, wenngleich ihre Konfiguration je nach dem realen entfernten HOST variieren kann.

Aus Sicht der Programmiersprachen ähnelt dieses Konzept dem 1958 vorgeschlagenen, jedoch nie implementierten UNCOL [STR058]; die Anwendung auf ein Rechnernetz setzt allerdings eine Echtzeit-Interaktion zwischen Programmen voraus. Außerdem sollte die Möglichkeit für den Benutzer, NIL entweder in einem Standardmodus oder in einem erweiterten Modus zu verwenden, in dem er seine eigenen Entitäten selbst definiert, NIL ein Höchstmaß an Flexibilität verleihen.