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7. Principles for Service Name and Transport Protocol Port Number Registry Management (Prinzipien)

7. Principles for Service Name and Transport Protocol Port Number Registry Management (Prinzipien)​

Dieser Abschnitt beschreibt die Prinzipien, die die IETF und IANA in ihrer Rolle als langfristige gemeinsame Verwalter des Dienstnamen- und Portnummernregisters leiten.

7.1. Past Principles (Frühere Prinzipien)​

Historisch wurden Portnummern nach dem "Windhund"-Prinzip zugewiesen. Dieser Ansatz funktionierte einigermaßen gut, als die Rate der Portnummernanfragen niedrig war.

7.2. Updated Principles (Aktualisierte Prinzipien)​

Dieses Dokument etabliert aktualisierte Prinzipien für die Verwaltung des Dienstnamen- und Portnummernregisters:

  1. Eindeutigkeit (Uniqueness): Jede Kombination aus Dienstname und Portnummer muss in ihrem Geltungsbereich eindeutig sein.
  2. Stabilität (Stability): Einmal zugewiesen, sollten Dienstnamen und Portnummern stabil bleiben und sollten nicht neu zugewiesen werden, es sei denn, es ist absolut notwendig.
  3. Konservierung (Conservation): Der Portnummernraum ist endlich (65536 Werte), daher ist Konservierung wichtig. Dienstnamen ohne Portnummern werden nach Möglichkeit EMPFOHLEN.
  4. Transparenz (Transparency): Zuweisungsverfahren sollten klar, dokumentiert und konsistent angewendet werden.
  5. Fairness (Fairness): Alle Antragsteller sollten gleich behandelt werden, unabhängig von ihrer organisatorischen Zugehörigkeit.
  6. Reaktionsfähigkeit (Responsiveness): IANA sollte Anfragen zeitnah bearbeiten.
  7. Expertenbegutachtung (Expert Review): Technische Experten sollten Anfragen überprüfen, um sicherzustellen, dass sie etablierte Kriterien erfüllen.
  8. Öffentliches Register (Public Registry): Alle Zuweisungen sollten öffentlich im Register dokumentiert werden.