8. Lebensdauer (Time to Live)
Die TTL ist eine vorzeichenlose 32-Bit-Ganzzahl, gemessen in Sekunden. Sie ist die Zeit, nach der der RR von einem Resolver oder einem anderen Caching-System verworfen werden muss. Die TTL wird vom autoritativen Server für die Zone gesetzt und vom Resolver verwendet, um zu bestimmen, wie lange der RR zwischengespeichert wird.
Die TTL eines RR ist die Zeit, nach der der RR von einem Resolver oder einem anderen Caching-System verworfen werden muss. Die TTL wird vom autoritativen Server für die Zone gesetzt und vom Resolver verwendet, um zu bestimmen, wie lange der RR zwischengespeichert wird.
Die TTL eines RR muss mit der TTL aller anderen RRs im selben RRSet identisch sein. Wenn die TTLs der RRs in einem RRSet nicht alle gleich sind, muss der Resolver die niedrigste TTL als TTL des RRSet verwenden (siehe Abschnitt 5.2).
Die TTL eines RR darf nicht negativ sein. Eine TTL von null bedeutet, dass der RR nicht zwischengespeichert werden darf. Das heißt, ein RR mit TTL null muss vom Resolver verworfen werden, nachdem er verwendet wurde, um die Abfrage zu beantworten, die zu seinem Abruf geführt hat.
Die TTL eines RR garantiert nicht, dass der RR für die gesamte TTL verfügbar bleibt. Der RR kann vor Ablauf der TTL verworfen werden, zum Beispiel wenn dem Resolver der Cache-Speicher ausgeht.
Die TTL eines RR garantiert auch nicht, dass der RR nach Ablauf der TTL verworfen wird. Der RR kann nach Ablauf der TTL beibehalten werden, zum Beispiel wenn der Resolver den RR nicht aktualisieren kann (etwa aufgrund eines Netzwerkausfalls).
Die TTL eines RR wird nicht verwendet, um die Gültigkeit des RR zu bestimmen. Der RR ist gültig, bis er vom autoritativen Server für die Zone ersetzt oder gelöscht wird.