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6.4. Implementierung eines DNS-Proxys

6.4. Implementierung eines DNS-Proxys

Der CLAT SOLLTE einen DNS-Proxy gemäß [RFC5625] implementieren. Der Fall, dass ein reiner IPv4-Knoten hinter dem CLAT einen IPv4-DNS-Server abfragt, ist unerwünscht, da er für jede DNS-Abfrage sowohl zustandsbehaftete als auch zustandslose Übersetzung erfordert. Der CLAT SOLLTE sich selbst über DHCP oder andere Mittel als DNS-Server festlegen und DNS-Abfragen für IPv4- und IPv6-LAN-Clients weiterleiten. Die Verwendung des CLAT-fähigen Heimrouters oder UE als DNS-Proxy ist eine normale Funktion eines Verbraucher-Gateways und vereinfacht den Verkehrsfluss, sodass über das Zugangsnetz nur native IPv6-Abfragen erfolgen. DNS-Abfragen eines Clients, die nicht an den DNS-Proxy auf dem CLAT gesendet werden, MÜSSEN erlaubt sein und werden wie jeder andere IP-Verkehr übersetzt und weitergeleitet.