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5.3. Packet Size and Overhead (Paketgröße und Overhead)

5.3. Packet Size and Overhead (Paketgröße und Overhead)

Einige Leser werden sich Sorgen über die Vergrößerung der Paketgröße aufgrund neuer Header, Padding und Message Authentication Code (MAC) machen. Die minimale Paketgröße beträgt etwa 28 Bytes (abhängig von den ausgehandelten Algorithmen). Die Vergrößerung ist bei großen Paketen vernachlässigbar, aber bei Ein-Byte-Paketen (Telnet-artige Sitzungen) sehr signifikant. Es gibt jedoch mehrere Faktoren, die dies in fast allen Fällen zu einem Nichtproblem machen:

  • Die Mindestgröße eines TCP/IP-Headers beträgt 32 Bytes. Daher beträgt die tatsächliche Vergrößerung ungefähr von 33 auf 51 Bytes.

  • Die Mindestgröße des Datenfelds eines Ethernet-Pakets beträgt 46 Bytes [RFC0894]. Daher beträgt die Vergrößerung nicht mehr als 5 Bytes. Wenn Ethernet-Header berücksichtigt werden, beträgt die Vergrößerung weniger als 10 Prozent.

  • Der Gesamtanteil von Telnet-artigen Daten im Internet ist vernachlässigbar, selbst bei vergrößerten Paketen.

Die einzige Umgebung, in der die Paketgrößenvergrößerung wahrscheinlich einen signifikanten Effekt haben wird, ist PPP [RFC1661] über langsame Modemleitungen (PPP komprimiert die TCP/IP-Header und betont damit die Paketgrößenvergrößerung). Mit modernen Modems beträgt die für die Übertragung benötigte Zeit jedoch etwa 2 Millisekunden, was viel schneller ist, als Menschen tippen können.

Es gibt auch Probleme im Zusammenhang mit der maximalen Paketgröße. Um Verzögerungen bei Bildschirmaktualisierungen zu minimieren, möchte man für interaktive Sitzungen keine übermäßig großen Pakete. Die maximale Paketgröße wird für jeden Kanal separat ausgehandelt.