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11.2 Der Teil <zone_id>

11.2 Der Teil <zone_id>

In der Textdarstellung SOLLTE der Teil <zone_id> eine bestimmte Zone des Geltungsbereichs der Adresse identifizieren können. Obwohl ein Zonenindex gemäß Abschnitt 6 voraussichtlich genügend Informationen enthält, um den Geltungsbereich zu bestimmen und unter allen Geltungsbereichen eindeutig zu sein, muss der Teil <zone_id> dieses Formats den Geltungsbereich nicht enthalten. Das liegt daran, dass der Teil <address> den passenden Geltungsbereich angeben sollte. Dies bedeutet auch, dass der Teil <zone_id> nicht unter allen Geltungsbereichen eindeutig sein muss.

Mit dieser gelockerten Eigenschaft kann eine Implementierung eine praktische Darstellung als <zone_id> verwenden. Um beispielsweise den Linkindex 2 darzustellen, kann die Implementierung einfach „2“ als <zone_id> verwenden, was lesbarer wäre als andere Darstellungen, die den Geltungsbereich „link“ enthalten.

Wenn eine Implementierung das Format interpretiert, SOLLTE sie aus dem Teil <zone_id> und dem vom Teil <address> angegebenen Geltungsbereich den „vollständigen“ Zonenindex bilden, der den Geltungsbereich enthält. (Beachten Sie, dass ein Zonenindex selbst den Geltungsbereich enthalten sollte, wie in Abschnitt 6 festgelegt.)

Eine Implementierung SOLLTE mindestens nicht negative dezimale Ganzzahlen als numerische Indizes für <zone_id> unterstützen. Der Standardzonenindex, der typischerweise 0 sein sollte (siehe Abschnitt 6), ist darin enthalten. Wenn <zone_id> dem Standard entspricht, können das Trennzeichen „%“ und <zone_id> weggelassen werden. Ebenso sollte eine Textdarstellung einer IPv6-Adresse ohne Zonenindex als <address>%<default ID> interpretiert werden, wobei <default ID> der Standardzonenindex des durch <address> bestimmten Geltungsbereichs ist.

Eine Implementierung KANN andere nicht leere Zeichenfolgen als <zone_id> unterstützen. Die Zeichenfolgen dürfen jedoch nicht mit dem Trennzeichen kollidieren. Das genaue Format und die Semantik zusätzlicher Zeichenfolgen sind implementierungsabhängig.

Ein möglicher Kandidat für diese Zeichenfolgen sind Schnittstellennamen, da Schnittstellen jeden Geltungsbereich eindeutig bestimmen. Insbesondere können Schnittstellennamen als „Standardkennungen“ für Schnittstellen und Links verwendet werden, weil standardmäßig eine Eins-zu-eins-Zuordnung zwischen Schnittstellen und jedem dieser Geltungsbereiche gemäß Abschnitt 6 besteht.

Eine Implementierung könnte Schnittstellennamen auch als <zone_id> für Geltungsbereiche verwenden, die größer als Links sind, doch dies kann zu Verwirrung führen. Wenn beispielsweise mehr als eine Schnittstelle zu demselben (Multicast-)Standort gehört, wäre für einen Benutzer unklar, welche Schnittstelle zu verwenden ist. Auch eine Abbildungsfunktion von einer Adresse auf einen Namen stünde vor demselben Problem, wenn sie eine Adresse mit einem Schnittstellennamen als Zonenindex ausgibt. Dieses Dokument legt nicht fest, wie diese Fälle zu behandeln sind, und überlässt dies der Implementierung.

Es kann nicht angenommen werden, dass Indizes über alle Knoten einer Zone hinweg identisch sind (siehe Abschnitt 6). Daher DARF das Format nur innerhalb eines Knotens verwendet werden und DARF NICHT über das Netz gesendet werden, sofern nicht jeder Knoten, der das Format interpretiert, der Semantik zustimmt.