10. Issues Raised by Monitoring and Policing Devices (Probleme durch Überwachungs- und Kontrollgeräte)
10. Issues Raised by Monitoring and Policing Devices (Probleme durch Überwachungs- und Kontrollgeräte)
Eine Möglichkeit besteht darin, Überwachungs- und Kontrollgeräte (Monitoring and Policing Devices) im Netzwerk zu installieren (informell auch als „Penalty Boxes" bezeichnet), um zu überwachen, ob Best-Effort-Flows (Datenströme mit bestem Bemühen) angemessen auf Überlastung reagieren, und um Pakete aus Flows, die keine ausreichenden Ende-zu-Ende-Staukontrollverfahren verwenden, bevorzugt zu verwerfen.
Wir empfehlen, dass jede „Penalty Box", die einen Flow oder eine Flow-Aggregation erkennt, der nicht auf die Ende-zu-Ende-Staukontrolle reagiert, zunächst von der Markierung zur Verwerfung von Paketen aus diesem Flow übergehen SOLLTE, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden, um die für diesen Flow verfügbare Bandbreite zu begrenzen. Daher könnte der Router zunächst Pakete verwerfen, die andernfalls den CE-Codepunkt (Congestion Experienced) gesetzt hätten. Dies kann das Verwerfen derjenigen Pakete in diesem Flow einschließen, die bereits als ECN-fähig (Explicit Congestion Notification) angekommen sind und bereits den CE-Codepunkt gesetzt haben. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass jede Überlastungsanzeige, die der Router für diesen Flow sieht, auch von den Endknoten gesehen wird, selbst wenn sich auf dem Pfad anderswo bösartige oder fehlerhafte Router befinden. Wenn wir davon ausgehen, dass die erste Maßnahme, die eine „Penalty Box" bei einem ECN-fähigen Flow ergreift, das Verwerfen von Paketen anstatt deren Markierung ist, dann ist es unwahrscheinlich, dass bösartige oder fehlerhafte Entitäten innerhalb des Protokolls die Ende-zu-Ende-Staukontrolle über das Verwerfen von Paketen durch Router hinaus untergraben können.