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4.4. EDNS Client Subnet (ECS)

Die Option EDNS Client Subnet (ECS) [RFC7871] ermöglicht rekursiven Resolvern, IP-Adressen anzufordern, die für einen bestimmten Client-IP-Bereich geeignet sind. SVCB-Einträge können IP-Adressen enthalten (in ipv*hint-SvcParams) oder Benutzer zu einem subnetzspezifischen TargetName leiten; daher SOLLTEN rekursive Resolver in SVCB-Abfragen dieselbe ECS-Option einschließen wie in A/AAAA-Abfragen.

Gemäß Abschnitt 7.3.1 von [RFC7871] DÜRFEN "alle Einträge aus [dem Additional-Abschnitt] NICHT an ein Netzwerk gebunden sein". Entsprechend SOLLTEN Resolver beim Verarbeiten einer Antwort, deren QTYPE SVCB-kompatibel ist, alle Einträge im Additional-Abschnitt so behandeln, als sei SOURCE PREFIX-LENGTH auf null gesetzt und SCOPE PREFIX-LENGTH wie in der ECS-Option angegeben. Autoritative Server MÜSSEN solche Einträge weglassen, wenn sie nicht für die Verwendung durch Stub-Resolver geeignet sind, die SOURCE PREFIX-LENGTH auf null setzen. Dadurch führt der Resolver eine Folgeabfrage aus, die eine passend zugeschnittene ECS-Antwort erhalten kann. (Dies ähnelt der Verwendung von CNAME mit der ECS-Option, wie in [RFC7871], Abschnitt 7.2.1, beschrieben.)

Autoritative Server, die Additional-Einträge weglassen, können die zusätzliche Latenz einer Folgeabfrage vermeiden, indem sie den Hinweisen in Abschnitt 10.2 folgen.