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2. Terminology (Terminologie)

2. Terminology (Terminologie)

Dieses Dokument verwendet die folgenden Begriffe:

Tunnel Endpoint (Tunnel-Endpunkt): Eine Komponente, die die Kapselung und Entkapselung von Paketen durchführt. Tunnel-Endpunkte (oder "Geneve-Endpunkte") können in Software (z. B. ein virtueller Switch in einem Hypervisor) oder Hardware (z. B. ein physischer Switch oder eine SmartNIC) implementiert werden.

Transit Device (Transit-Gerät): Ein Weiterleitungselement entlang des Pfades zwischen Tunnel-Endpunkten. Dieses Gerät leitet Geneve-Pakete basierend auf dem äußeren IP-Header weiter und nimmt nicht am Geneve-Protokoll teil.

NVE (Network Virtualization Edge): Ein Knoten am Rand des virtualisierten Netzwerks, der das Overlay-Netzwerk mit dem Underlay-Netzwerk verbindet. Ein NVE kann einen oder mehrere Tunnel-Endpunkte implementieren.

Tenant Systems (Mandantensysteme): Endsysteme (virtuelle Maschinen, Container oder Bare-Metal-Server), die sich mit dem NVE verbinden und über das virtuelle Netzwerk kommunizieren.

VNI (Virtual Network Identifier): Ein 24-Bit-Bezeichner, der verwendet wird, um zwischen verschiedenen virtuellen Netzwerken (oder Mandanten) zu unterscheiden.

Geneve Header (Geneve-Header): Der Header, der vom Tunnel-Endpunkt hinzugefügt wird, um das ursprüngliche Paket zu kapseln. Er enthält einen Basis-Header und optionale Optionen variabler Länge.

Geneve Options (Geneve-Optionen): Felder im Geneve-Header, die Metadaten übertragen. Sie sind TLV-kodiert (Type-Length-Value).

Control Plane (Steuerungsebene): Das System, das für die Verwaltung des Netzwerks, die Konfiguration der NVEs und die Verteilung von Implementierungsdetails (wie z. B. die Zuordnung zwischen Mandantenadressen und Underlay-Adressen) verantwortlich ist.