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Appendix B. Interaction with ICE-Lite (Interaktion mit ICE-Lite)

Das Verhalten von ICE-Lite-Agents, die Trickle ICE unterstützen können, erfordert keine besonderen Regeln außer denen, die bereits in dieser Spezifikation und [RFC8445] definiert sind. Dieser Abschnitt wird daher nur zu Informationszwecken bereitgestellt.

Ein ICE-Lite-Agent würde Kandidateninformationen gemäß [RFC8445] generieren und Unterstützung für Trickle ICE anzeigen. Da die Kandidateninformationen eine vollständige Generation von Kandidaten enthalten, würden sie auch von einer End-of-Candidates-Anzeige begleitet.

Beim Ausführen von vollständigem Trickle könnte eine vollständige ICE-Implementierung die anfängliche ICE-Beschreibung oder eine Antwort darauf ohne Kandidaten übermitteln. Nach Erhalt einer Antwort, die den entfernten Agent als ICE-Lite-Implementierung identifiziert, kann der Initiator wählen, keine weiteren Kandidaten zu trickeln. Dasselbe gilt auch in dem Fall, in dem der ICE-Lite-Agent die Interaktion initiiert und der vollständige ICE-Agent der Responder ist. In diesen Fällen würden die Konnektivitätsprüfungen ausreichen, damit die ICE-Lite-Implementierung alle potenziell nützlichen Kandidaten als peer-reflexiv entdeckt.

Das folgende Beispiel veranschaulicht eine solche ICE-Sitzung unter Verwendung der SDP-Syntax:

ICE-Lite Agent                                          Bob
| Offer (a=ice-lite a=ice-options:trickle) |
|---------------------------------------------->|
| |no cand
| Answer (a=ice-options:trickle) |trickling
|<----------------------------------------------|
| Connectivity Checks |
|<--------------------------------------------->|
peer rflx| |
cand disco| |
|<========== VERBINDUNG HERGESTELLT ============>|

Abbildung 2: Beispiel

Zusätzlich zur Reduzierung des Signalisierungsverkehrs entfällt bei diesem Ansatz auch die Notwendigkeit, STUN-Bindings zu ermitteln oder TURN-Allocations vorzunehmen, was die ICE-Verarbeitung erheblich erleichtern kann.