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1. Einführung

Die Concise Binary Object Representation (CBOR) [RFC7049] kann zur Serialisierung von Daten im JSON [RFC8259]-Datenmodell oder in ihrem eigenen, etwas erweiterten Datenmodell verwendet werden. Bei der Serialisierung einer Sequenz solcher Werte ist es manchmal zweckmäßig, ein Format zu haben, bei dem diese Sequenzen einfach verkettet werden können, um eine Serialisierung der verketteten Sequenz von Werten zu erhalten, oder um eine Sequenz von Werten zu codieren, die am Ende durch einfaches Anhängen weiterer CBOR-Datenelemente wachsen kann.

Dieses Dokument beschreibt das Konzept und Format von "CBOR-Sequenzen", die aus null oder mehr codierten CBOR-Datenelementen bestehen. CBOR-Sequenzen können inkrementell verarbeitet (und erzeugt) werden, ohne dass ein Streaming-CBOR-Parser erforderlich ist, der Unterstrukturen eines Datenelements inkrementell liefern kann (oder ein Streaming-Encoder, der inkrementell aus Unterstrukturen codieren kann).

Dieses Dokument definiert und registriert den Medientyp "application/cbor-seq" im Register "Media Types" zusammen mit einem Constrained Application Protocol (CoAP)-Content-Format-Identifikator. Strukturierte Syntax-Suffixe für Medientypen [RFC6838] wurden als Möglichkeit für einen Medientyp eingeführt, zu signalisieren, dass er auf einem anderen Medientyp als Grundlage basiert. CBOR [RFC7049] definiert das strukturierte Syntax-Suffix "+cbor". Dieses Dokument definiert und registriert das strukturierte Syntax-Suffix "+cbor-seq" im "Structured Syntax Suffix Registry".

1.1. In diesem Dokument verwendete Konventionen

Die Schlüsselwörter "MUST", "MUST NOT", "REQUIRED", "SHALL", "SHALL NOT", "SHOULD", "SHOULD NOT", "RECOMMENDED", "NOT RECOMMENDED", "MAY" und "OPTIONAL" in diesem Dokument sind so zu interpretieren, wie in BCP 14 [RFC2119] [RFC8174] beschrieben, wenn und nur wenn sie in Großbuchstaben erscheinen, wie hier gezeigt.

In dieser Spezifikation wird der Begriff "Byte" in seinem heute üblichen Sinne als Synonym für "Oktett" verwendet.