6. IANA-Überlegungen
6.1. CDDL-Steuerungsoperatoren-Registry
Die IANA hat eine Registry für Steuerungsoperatoren (Abschnitt 3.8) erstellt. Die Registry "CDDL Control Operators" wurde innerhalb der Registry "Concise Data Definition Language (CDDL)" erstellt.
Jeder Eintrag in der Unter-Registry muss den Namen des Steuerungsoperators (konventionsgemäß mit dem führenden Punkt angegeben) und einen Verweis auf seine Dokumentation enthalten. Namen müssen aus dem führenden Punkt gefolgt von einer Textzeichenfolge bestehen, die der Produktion "id" in Anhang B entspricht.
Die anfänglichen Einträge in dieser Registry sind wie folgt:
| Name | Dokumentation |
|---|---|
| .size | RFC 8610 |
| .bits | RFC 8610 |
| .regexp | RFC 8610 |
| .cbor | RFC 8610 |
| .cborseq | RFC 8610 |
| .within | RFC 8610 |
| .and | RFC 8610 |
| .lt | RFC 8610 |
| .le | RFC 8610 |
| .gt | RFC 8610 |
| .ge | RFC 8610 |
| .eq | RFC 8610 |
| .ne | RFC 8610 |
| .default | RFC 8610 |
Alle anderen Namen von Steuerungsoperatoren sind nicht zugewiesen.
Die IANA-Richtlinie für Ergänzungen zu dieser Registry ist "Specification Required" (Spezifikation erforderlich) wie in [RFC8126] definiert (was eine Expertenprüfung beinhaltet) für Namen, die keinen internen Punkt enthalten, und "IETF Review" (IETF-Prüfung) für Namen, die einen internen Punkt enthalten. Der Expertenprüfer wird speziell angewiesen, dass andere Standardentwicklungsorganisationen (SDOs) Steuerungsoperatoren definieren wollen könnten, die spezifisch für ihre Bereiche sind (z. B. basierend auf einer binären Syntax, die bereits bei der SDO verwendet wird); der Prüfungsprozess sollte bestrebt sein, ein solches Unterfangen zu erleichtern.