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3.5. Inter-Area Considerations (Bereichsübergreifende Überlegungen)

Im folgenden Beispieldiagramm wird angenommen, dass alle Bereiche Teil einer einzigen SR-Domäne sind.

Abbildung 4 geht von der IPv6-Kontrollebene mit der MPLS-Datenebene aus.

       !          !
! !
B------C-----F----G-----K
/ | | |
S---A/ | | |
\ | | |
\D------I----------J-----L----Z (2001:DB8::2:1/128, Node-SID 150)
! !
Area 1 ! Backbone ! Area 2
! area !

Abbildung 4: Bereichsübergreifendes Topologie-Beispiel

In Bereich 2 weist Knoten Z seinem lokalen IPv6-Präfix 2001:DB8::2:1/128 die Node-SID 150 zu.

Die Bereichsgrenzen-Router (Area Border Routers, ABR) G und J werden das Präfix und seine SIDs in den Backbone-Bereich propagieren, indem sie eine neue Instanz des Präfixes gemäß den normalen bereichsübergreifenden/level-IGP-Propagierungsregeln erstellen.

Die Knoten C und I werden dasselbe Verhalten anwenden, wenn sie Präfixe vom Backbone-Bereich nach unten in Bereich 1 leaken. Daher wird Knoten S das Präfix 2001:DB8::2:1/128 mit Prefix-SID 150 sehen und von den Knoten C und I angekündigt.

Daher ist das Ergebnis, dass eine Prefix-SID durch den bereichsübergreifenden Prozess an ihr zugehöriges IGP-Präfix angehängt bleibt, was das erwartete Verhalten in einer einzigen SR-Domäne ist.

Wenn Knoten S Verkehr an 2001:DB8::2:1/128 sendet, pusht er Node-SID(150) als aktives Segment und leitet es an A weiter.

Wenn ein Paket an ABR I (oder C) ankommt, leitet der ABR das Paket gemäß dem aktiven Segment (Node-SID(150)) weiter. Die Weiterleitung setzt sich über Bereichsgrenzen hinweg fort und verwendet dieselbe Node-SID(150), bis das Paket sein Ziel erreicht.