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3.4.1. Parallel Adjacencies (Parallele Adjazenzen)

Adj-SIDs können verwendet werden, um eine Menge paralleler Schnittstellen zwischen zwei benachbarten Routern darzustellen.

Ein Knoten MUSS einen FIB-Eintrag für jede lokal erzeugte Adj-SID mit dem Wert W, die an eine Menge von Links B angehängt ist, mit folgendem installieren:

Incoming Active Segment: W
Ingress Operation: NEXT
Egress interfaces: load-balance between any data-link within set B

Wenn parallele Adjazenzen verwendet und mit derselben Adj-SID verknüpft werden und um die Lastverteilungsfunktion zu optimieren, kann ein "Gewichts"-Faktor mit der Adj-SID verknüpft werden, die mit jeder Adjazenz angekündigt wird. Das Gewicht teilt dem Eingang (oder einem SDN/Orchestrierungssystem) den Lastverteilungsfaktor über die parallelen Adjazenzen mit. Wie in Abbildung 3 gezeigt, sind A und B über zwei parallele Adjazenzen verbunden

                          Link-1
+--------+
| |
S---A B---C
| |
+--------+
Link-2

Abbildung 3: Parallele Links und Adj-SIDs

Knoten A kündigt folgende Adj-SIDs und Gewichte an:

  • Link-1: Adj-SID 1000, weight: 1

  • Link-2: Adj-SID 1000, weight: 2

Knoten S empfängt die Ankündigungen der parallelen Adjazenzen und versteht, dass durch Verwendung der Adj-SID 1000 Knoten A den Verkehr über die parallelen Links (Link-1 und Link-2) gemäß einem Verhältnis von 1:2 verteilt, d.h. zweimal so viele Pakete werden über Link-2 fließen wie über Link-1.