Zum Hauptinhalt springen

3.2.4. Managing the Size of Clos Topology Tiers

3.2.4. Managing the Size of Clos Topology Tiers

Ist das Rechenzentrumsnetz klein, kann die Anzahl der Switches im Tier 1 oder Tier 2 einer Clos-Topologie halbiert werden. Am Beispiel Tier 1: Jedes Tier-2-Gerät verbindet sich mit einer einzigen Gruppe von Tier-1-Geräten. Sind auf jedem Tier-1-Gerät die Hälfte der Ports ungenutzt, kann die Anzahl der Tier-1-Geräte halbiert werden, indem zwei Uplinks eines Tier-2-Geräts auf dasselbe Tier-1-Gerät abgebildet werden, die zuvor unterschiedlichen Tier-1-Geräten zugeordnet waren. Diese Technik erhält dieselbe Bandbreite bei weniger Elementen im Tier 1 und spart damit CAPEX. Der Kompromiss in diesem Beispiel ist die Halbierung der maximalen DC-Größe gemessen an der Gesamtserveranzahl.

In diesem Beispiel nutzen Tier-2-Geräte zwei parallele Verbindungen zu jedem Tier-1-Gerät. Fällt eine dieser Verbindungen aus, übernimmt die andere den gesamten Verkehr der ausgefallenen Verbindung, was zu starker Überlastung und QoS-Verschlechterung (Quality of Service) führen kann, wenn die Pfadbestimmung die Bandbreitenmenge nicht berücksichtigt, da die Anzahl der Tier-1-Geräte stromaufwärts vermutlich größer als zwei ist. Um dies zu vermeiden, können parallele Verbindungen in Link-Aggregationsgruppen (LAG, Link Aggregation Group) zusammengefasst werden, z. B. [IEEE8023AD], mit weit verbreiteten Implementierungseinstellungen, die bei Ausfall eines einzelnen Links das gesamte « Bundle » abschalten. Entsprechende Techniken, die « fate sharing » auf parallelen Verbindungen erzwingen, können statt LAGs denselben Effekt erzielen. Infolge eines solchen Schicksalsverbunds wird Verkehr von zwei oder mehr ausgefallenen Verbindungen auf die verbleibenden Pfade in Höhe der Anzahl der Tier-1-Geräte neu verteilt. Dieses Beispiel verwendet der Einfachheit halber zwei Verbindungen; mehr Verbindungen im Bundle mindern die Kapazitätsauswirkung bei Ausfall eines Mitglieds.