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5. Acoustic Echo Cancellation (AEC) (Akustische Echounterdrückung)

Es ist plausibel, dass das dominante kurz- bis mittelfristige WebRTC-Nutzungsmodell Menschen sein werden, die die interaktiven Audio- und Videofunktionen nutzen, um über Webbrowser, die auf einem Notebook-Computer mit eingebautem Mikrofon und Lautsprechern laufen, miteinander zu kommunizieren. Das Notebook-als-Kommunikationsgerät-Paradigma stellt herausfordernde Echounterdrückungsprobleme dar, deren spezifische Abhilfe hier nicht vorgeschrieben wird.

WebRTC-Endpunkte sollten (SHOULD) eine AEC oder eine andere Form der Echokontrolle einschließen. Auf Mehrzweckplattformen (z. B. einem PC) ist es üblich, dass der Analog-Digital-Wandler (Analog-to-Digital Converter, ADC) für die Audioaufnahme und der Digital-Analog-Wandler (Digital-to-Analog Converter, DAC) für die Audiowiedergabe unterschiedliche Taktgeber verwenden. Endpunkt-AECs sollten (SHOULD) gegenüber solchen Bedingungen robust sein, es sei denn, sie werden zusammen mit Hardware ausgeliefert, die garantiert, dass Aufnahme und Wiedergabe vom selben Taktgeber abgetastet werden.

Endpunkte sollten (SHOULD) es ermöglichen, die gesamte AEC und/oder die nichtlineare Verarbeitung (Nonlinear Processing, NLP) für Anwendungen wie Musik auszuschalten, die sich nicht gut mit den spektralen Dämpfungsmethoden verhalten, die typischerweise in NLP verwendet werden. Ebenso sollten (SHOULD) Endpunkte die Fähigkeit haben, das Vorhandensein eines Headsets zu erkennen und die Echounterdrückung zu deaktivieren.