4. Audio Level (Audiopegel)
Es ist wünschenswert, den "auf der Leitung" befindlichen Audiopegel für die Sprachübertragung zu standardisieren, um zu vermeiden, dass Benutzer die Wiedergabe manuell anpassen müssen, und um das Mischen in Konferenzanwendungen zu erleichtern. Es ist auch wünschenswert, mit den ITU-T-Empfehlungen G.169 und G.115 konsistent zu sein, die einen aktiven Audiopegel von -19 dBm0 empfehlen.
Bei Annahme eines linearen 16-Bit-PCM mit einem Wert von +/-32767 entspricht -19 dBm0 einem Effektivwert (Root Mean Square, RMS) von 2600. Bei der RMS-Berechnung sollte nur aktive Sprache berücksichtigt werden.
Wenn der Endpunkt den gesamten Audioaufnahmepfad kontrolliert, wie es typischerweise bei einem normalen Telefon der Fall ist, wird empfohlen (RECOMMENDED), die Verstärkung so anzupassen, dass ein durchschnittlicher Sprecher einen Pegel von 2600 (-19 dBm0) für aktive Sprache hat. Wenn der Endpunkt nicht den gesamten Audioaufnahmepfad kontrolliert, wie es typischerweise bei einem Software-Endpunkt der Fall ist, sollte (SHOULD) der Endpunkt automatische Verstärkungsregelung (Automatic Gain Control, AGC) verwenden, um den Pegel dynamisch auf 2600 (-19 dBm0) +/- 6 dB anzupassen.
Der empfohlene (RECOMMENDED) Filter zur Normalisierung der Signalenergie ist ein Butterworth-Filter zweiter Ordnung mit einer Grenzfrequenz von 300 Hz.