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2.3.1 LLN

2.3.1. LLN

Ein verwandter Begriff, der zur Beschreibung des Schwerpunkts der IETF-Arbeitsgruppe ROLL verwendet wird, lautet „Low-Power and Lossy Network (LLN)“. Das ROLL-Terminologiedokument (Routing Over Low-Power and Lossy) [RFC7102] definiert LLNs wie folgt:

LLN: Low-Power and Lossy Network. Es besteht typischerweise aus vielen eingebetteten Geräten mit begrenzten Energie-, Speicher- und Verarbeitungsressourcen, die durch verschiedene Verbindungen wie IEEE 802.15.4 oder energiesparendes Wi-Fi verbunden sind. LLNs haben ein breites Anwendungsspektrum, darunter industrielle Überwachung, Gebäudeautomatisierung (Heizung, Lüftung und Klimatisierung (HVAC), Beleuchtung, Zugangskontrolle, Brandschutz), vernetztes Zuhause, Gesundheitswesen, Umweltüberwachung, städtische Sensornetzwerke, Energiemanagement, Anlagenverfolgung und Kühlung.

Darüber hinaus weisen LLNs auf der physikalischen Schicht oft erhebliche Verluste, starke Schwankungen der Zustellrate und eine gewisse kurzfristige Unzuverlässigkeit auf. Gleichzeitig besteht eine mittelfristige Stabilität, die es sinnvoll macht, für das Routing mittelfristig stabile gerichtete azyklische Graphen zu konstruieren und an den Kanten Messungen wie Expected Transmission Count (ETX) [RFC6551] durchzuführen. Nicht alle LLNs bestehen aus energiearmen Knoten [RPL-DEPLOYMENT].

LLNs bestehen typischerweise aus eingeschränkten Knoten; dies führt zur Gestaltung von Betriebsarten wie dem durch RPL definierten „non-storing mode“ (IPv6 Routing Protocol for Low-Power and Lossy Networks [RFC6550]). In der Terminologie dieses Dokuments ist ein LLN somit ein Netzwerk eingeschränkter Knoten mit bestimmten Netzwerkeigenschaften, die auch Einschränkungen des Netzwerks umfassen.