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5.2. Anwendbarkeit in drahtlosen 3GPP-Netzwerken

5.2. Anwendbarkeit in drahtlosen 3GPP-Netzwerken

Zum Zeitpunkt der Erstellung im April 2013 entsprach die große Mehrheit der Mobilfunknetze den 3GPP-Standards vor Release 9. In 3GPP-Netzen vor Release 9 müssen Global System for Mobile Communications (GSM)- und Universal Mobile Telecommunications System (UMTS)-Netze sowohl IPv4- als auch IPv6-Packet-Data-Protocol(PDP)-Anbindungen signalisieren und unterstützen, um IPv4- und IPv6-Netzziele zu erreichen [RFC6459]. Da zur Unterstützung zweier Adressfamilien zwei PDPs erforderlich sind, ist dies doppelt so viel wie die für den bisherigen Zustand einer Adressfamilie, IPv4, erforderliche Anzahl von PDPs.

Für Verbindungen zu einem IPv4-Literal oder einem IPv4-Socket, die IPv4-Konnektivität erfordern, stellt die CLAT-Funktion auf dem UE dem Host eine private IPv4-Adresse und eine IPv4-Standardroute bereit, auf die Anwendungen verweisen und an die sie binden können. Von der IPv4-Schnittstelle ausgehende Verbindungen werden sofort zur CLAT-Funktion geroutet und an das reine IPv6-Mobilfunknetz mit Ziel PLAT weitergegeben. Zusammengefasst führt das UE die CLAT-Funktion mit zustandsloser Übersetzung [RFC6145] aus, jedoch nur, wenn ein reines IPv4-Szenario wie IPv4-Literale oder reine IPv4-Sockets dies erfordert. Das Mobilfunknetz verfügt über einen PLAT mit zustandsbehafteter Übersetzung [RFC6146].

464XLAT arbeitet weitestmöglich mit den heute bestehenden Systemen. 464XLAT ist mit bestehenden Lösungen für netzbasierte Deep Packet Inspection wie der von 3GPP standardisierten Policy and Charging Control (PCC) [TS.23203] kompatibel.