7.3. Additional De-Packetization Guidelines (Zusätzliche Depaketisierungsrichtlinien)
7.3. Additional De-Packetization Guidelines (Zusätzliche Depaketisierungsrichtlinien)
Die folgenden zusätzlichen Depaketisierungsregeln können zur Implementierung eines betriebsfähigen H.264-Depaketisierers verwendet werden:
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Intelligente RTP-Empfänger (z. B. in Gateways) können verlorene codierte Slice-Datenpartitions-A (coded slice data partitions A, DPA) erkennen. Wird ein verlorenes DPA erkannt, kann ein Gateway nach Berücksichtigung möglicher Retransmission und FEC entscheiden, die zugehörigen codierten Slice-Datenpartitions B und C nicht zu senden, da deren Information für H.264-Decoder bedeutungslos ist. So kann ein MANE die Netzlast reduzieren, indem er nutzlose Pakete verwirft, ohne einen komplexen Bitstrom zu parsen.
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Intelligente RTP-Empfänger (z. B. in Gateways) können verlorene FUs (fragmentation units) erkennen. Wird eine verlorene FU gefunden, kann ein Gateway entscheiden, die folgenden FUs derselben fragmentierten NAL-Einheit nicht zu senden, da deren Information für H.264-Decoder bedeutungslos ist. So kann ein MANE die Netzlast reduzieren, indem er nutzlose Pakete verwirft, ohne einen komplexen Bitstrom zu parsen.
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Intelligente Empfänger, die Pakete oder NALUs verwerfen müssen, SOLLTEN zuerst alle Pakete/NALUs verwerfen, bei denen der Wert des NRI-Feldes des NAL-Einheitentyp-Oktetts gleich 0 ist. Dies minimiert die Auswirkungen auf die Nutzererfahrung und erhält die Referenzbilder intakt. Müssen weitere Pakete verworfen werden, SOLLTEN Pakete mit numerisch niedrigerem NRI-Wert vor solchen mit höherem NRI-Wert verworfen werden. Das Verwerfen von Paketen mit NRI größer als 0 führt jedoch sehr wahrscheinlich zu Decoder-Drift (decoder drift) und SOLLTE vermieden werden.