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12.4. Video Telephony with Data Partitioning (Videotelefonie mit Datenpartitionierung)

12.4. Video Telephony with Data Partitioning (Videotelefonie mit Datenpartitionierung)

Dieses Schema wurde implementiert und hat sich als leistungsfähig erwiesen, insbesondere bei höheren Paketverlustraten [13].

Datenpartitionierung (data partitioning) ist nur nützlich, wenn eine Form ungleicher Fehlerabsicherung (unequal error protection) verfügbar ist. Normalerweise werden in RTP-Umgebungen mit einer Sitzung gleichmäßige Fehlercharakteristiken angenommen, d. h. die Paketverlustwahrscheinlichkeit aller Pakete der Sitzung ist statistisch gleich. Es gibt jedoch Mittel, die Paketverlustwahrscheinlichkeit einzelner Pakete in einer RTP-Sitzung zu verringern. Ein FEC-Paket gemäß RFC 5109 [18] gibt beispielsweise an, welche Medienpakete dem FEC-Paket zugeordnet sind.

In allen Fällen ist der entstehende Overhead erheblich, liegt aber in derselben Größenordnung wie die Anzahl Bits, die sonst für Intra-Information aufgewendet worden wären. Dieser Mechanismus fügt dem System jedoch keine Verzögerung hinzu.

Wiederum wird die vollständige Parametersatz-Einrichtung über Steuerprotokollmittel durchgeführt.