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12.2. Video Telephony, No Slice Data Partitioning, No NAL Unit Aggregation (Videotelefonie ohne Slice-Partitionierung und NAL-Aggregation)

12.2. Video Telephony, No Slice Data Partitioning, No NAL Unit Aggregation (Videotelefonie ohne Slice-Datenpartitionierung, ohne NAL-Unit-Aggregation)

Der RTP-Teil dieses Schemas ist implementiert und getestet (nicht jedoch der Steuerprotokollteil; siehe unten).

In den meisten realen Videotelefonie-Anwendungen ändern sich Bildparameter wie Bildgröße oder optionale Modi während der Lebensdauer einer Verbindung nicht. Daher werden alle notwendigen Parametersätze (üblicherweise nur einer) als Nebeneffekt des Fähigkeitsaustauschs/-ankündigungsprozesses gesendet, z. B. gemäß der in Abschnitt 8.2 dieses Dokuments angegebenen SDP-Syntax. Da alle notwendigen Parametersatz-Informationen vor Beginn der RTP-Sitzung feststehen, besteht keine Notwendigkeit, Parametersatz-NAL-Units zu senden. Slice-Datenpartitionierung (slice data partitioning) wird ebenfalls nicht verwendet. Der RTP-Paketstrom besteht daher im Wesentlichen aus NAL-Units, die einzelne codierte Slices tragen.

Der Encoder wählt die Größe codierter Slice-NAL-Units so, dass sie die beste Leistung bieten. Oft geschieht dies durch Anpassung der codierten Slice-Größe an die MTU-Größe des IP-Netzes. Bei kleinen Bildgrößen kann dies zu einer Strategie ein Bild pro Paket führen. Intra-Refresh-Algorithmen (intra refresh) beseitigen Paketverluste und die daraus resultierenden drift-bezogenen Artefakte.