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4.4.2. The Link-State Database (Link-State-Datenbank)

In IPv6 werden, wie in IPv4, einzelne LSAs durch eine Kombination ihrer Felder LS-Typ (LS Type), Link State ID und Advertising Router (ankündigender Router) identifiziert. Bei zwei Instanzen eines LSA wird die aktuellste Instanz durch Prüfung der LS-Sequenznummer (LS Sequence Number) der LSAs bestimmt, wobei LS-Prüfsumme (LS Checksum) und LS-Alter (LS Age) als Tiebreaker verwendet werden (siehe Abschnitt 13.1 von [OSPFV2]).

In IPv6 ist die Link-State-Datenbank auf drei separate Datenstrukturen aufgeteilt. LSAs mit AS-Flooding-Bereich (AS Flooding Scope) sind in der OSPF-Datenstruktur der obersten Ebene enthalten (siehe Abschnitt 4.1), solange entweder ihr LS-Typ bekannt ist oder ihr U-Bit auf 1 gesetzt ist (auch bei Nichterkennung fluten); dies schließt die AS-External-LSAs ein. LSAs mit Area-Flooding-Bereich (Area Flooding Scope) sind in der entsprechenden Area-Struktur enthalten (siehe Abschnitt 4.1.1), solange entweder ihr LS-Typ bekannt ist oder ihr U-Bit auf 1 gesetzt ist (auch bei Nichterkennung fluten); dies schließt Router-LSAs, Network-LSAs, Inter-Area-Prefix-LSAs, Inter-Area-Router-LSAs, NSSA-LSAs und Intra-Area-Prefix-LSAs ein. LSAs mit unbekanntem LS-Typ, U-Bit auf 0 gesetzt und/oder Link-Local-Flooding-Bereich (Link-Local Flooding Scope) sind in der entsprechenden Interface-Struktur enthalten (siehe Abschnitt 4.1.2); dies schließt Link-LSAs ein.

Um ein LSA in der Datenbank zu suchen oder zu installieren, prüfen Sie zunächst den LS-Typ und den Kontext des LSA (d. h. den Bereich oder Link, zu dem das LSA gehört). Diese Informationen ermöglichen es Ihnen, die richtige LSA-Datenbank zu finden, in der Sie dann basierend auf dem Typ des LSA, der Link State ID und dem Advertising Router suchen.