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5. Überlastungskontrolle

Die korrekte Anwendung der AVPF [RFC4585] Timing-Regeln verhindert, dass das Netzwerk von Feedback-Nachrichten überflutet wird. Unter der Annahme einer korrekten Implementierung und Konfiguration kann der RTCP-Kanal seine Bitratenverpflichtung nicht brechen und keine Überlastung verursachen.

Der Empfang einiger der Feedback-Nachrichten ändert das Verhalten der Mediensender oder genauer der Medienencoder.

Somit MUSS das geänderte Verhalten die Bandbreitengrenzen einhalten, die die Anwendung der Überlastungskontrolle vorgibt. Wenn ein Mediensender beispielsweise auf eine FIR reagiert, MUSS die ungewöhnlich hohe Anzahl von Paketen, die den Decoder Refresh Point bilden, im Einklang mit dem Überlastungskontrollalgorithmus getaktet werden, auch wenn die Benutzererfahrung unter einem langsam übertragenen Decoder Refresh Point leidet.

Eine Änderung des Wertes Temporary Maximum Media Stream Bit Rate kann Überlastung nur mildern, aber keine verursachen, solange auch Überlastungskontrolle eingesetzt wird. Eine Erhöhung des Wertes durch eine Anforderung VERLANGT vom Mediensender, bei der Erhöhung seiner Sendebitrate auf diesen Wert Überlastungskontrolle zu verwenden. Eine Verringerung des Wertes führt zu einer reduzierten Sendebitrate und verringert damit das Risiko einer Überlastung.