RFC 4379 - Erkennung von MPLS-Datenebenenfehlern
- Status: Proposed Standard
- Veröffentlicht: February 2006
- Stream: IETF
- Aktualisiert: RFC1122
- Ersetzt durch: RFC8029
- Errata: Keine Errata
Zusammenfassung
Dieses Dokument beschreibt einen einfachen und effizienten Mechanismus, der zur Erkennung von Datenebenenfehlern in Multi-Protocol Label Switching (MPLS) Label Switched Paths (LSPs) verwendet werden kann. Das Dokument besteht aus zwei Teilen: Informationen, die in einer MPLS-"Echo-Anforderung" (echo request) und einer "Echo-Antwort" (echo reply) zur Fehlererkennung und -isolierung übertragen werden, sowie Mechanismen zum zuverlässigen Senden der Echo-Antwort.
1. Einleitung
Dieses Dokument beschreibt einen Mechanismus zur Erkennung von Fehlern in der MPLS-LSP-Datenebene.
- Informationen in MPLS-Echo-Anforderungen und -Antworten.
- Mechanismen für den Transport der Echo-Antwort.
MPLS-Echo-Anforderungen folgen demselben Datenpfad wie normale MPLS-Pakete. Dies ist entscheidend für die Validierung der Datenebene.
1.1 Konventionen
Die Schlüsselwörter "MUST", "MUST NOT", "REQUIRED", "SHALL", "SHALL NOT", "SHOULD", "SHOULD NOT", "RECOMMENDED", "MAY" und "OPTIONAL" in diesem Dokument sind wie in RFC 2119 beschrieben zu interpretieren.
1.2 Struktur dieses Dokuments
Der Hauptteil dieses Memos enthält vier Hauptteile: Motivation, Format des MPLS-Echo-Anforderungs-/Antwortpakets, LSP-Ping-Betrieb und zuverlässiger Rückweg.
2. Motivation
Wenn ein LSP den Benutzerverkehr nicht zustellen kann, kann der Fehler nicht immer von der MPLS-Steuerebene erkannt werden. Es wird ein Werkzeug benötigt, das es Benutzern ermöglicht, solche Verkehrs-"Black Holes" oder Fehlroutings innerhalb eines angemessenen Zeitraums zu erkennen.
2.1 Verwendung des Adressbereichs 127/8
LSP-Ping ist als Diagnosewerkzeug gedacht. Es muss ein MPLS-Echo-Anforderungspaket ausschließlich auf der Grundlage seines Label-Stacks routen, ohne die IP-Zieladresse für eine Weiterleitungsentscheidung zu verwenden. Um sicherzustellen, dass Diagnosepakete nicht versehentlich per IP weitergeleitet werden, schreibt dieses Dokument die Verwendung des Adressbereichs 127/8 vor.
3. Paketformat (Packet Format)
MPLS-Echo-Anforderungen und -Antworten sind UDP-Pakete. Sie müssen in ein UDP-Paket gekapselt sein, wobei sowohl der Quell- als auch der Zielport 3503 beträgt.
0 1 2 3
0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1
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| Version Number | Global Flags |
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| Message Type | Reply Mode | Return Code | Return Subcode|
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| Sender's Handle |
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| Sequence Number |
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| Timestamp Sent (seconds) |
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| Timestamp Sent (microseconds) |
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| Timestamp Received (seconds) |
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| Timestamp Received (microseconds) |
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| |
| TLVs |
| |
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3.1 Rückgabecodes (Return Codes)
| Value | Meaning |
|---|---|
| 0 | No return code |
| 1 | Malformed echo request received |
| 2 | One or more of the TLVs was not understood |
| 3 | Replying router is an egress for the FEC at stack depth |
| 4 | Replying router has no mapping for the FEC at stack depth |
| 5 | Downstream Mapping Mismatch |
| 6 | Upstream Interface Index Unknown |
| 7 | Reserved |
| 8 | Label switched at stack-depth |
| 9 | Label switched but no MPLS forwarding at stack-depth |
| 10 | Mapping for this FEC is not the given label at stack-depth |
| 11 | No label entry at stack-depth |
| 12 | Protocol not associated with interface at label stack-depth |
| 13 | Premature termination of ping due to label stack shrinking to a single label |
4. Funktionsweise (Theory of Operation)
4.1 Umgang mit ECMP
Um einen bestimmten ECMP-Pfad zu testen, kann der Absender die IP-Zieladresse (im Bereich 127/8) variieren.
Hinweis: Diese Übersetzung dient nur als Referenz. Bitte konsultieren Sie das Original-RFC 4379 für offizielle Details.