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7. Differences from RFC 2406 (Unterschiede zu RFC 2406)

7. Differences from RFC 2406 (Unterschiede zu RFC 2406)

Dieses Dokument unterscheidet sich in mehreren wesentlichen Punkten von RFC 2406.

  • Reiner Vertraulichkeitsdienst -- jetzt ein KANN, nicht ein MUSS.

  • SPI -- modifiziert, um einen einheitlichen Algorithmus für die SAD-Suche für Unicast- und Multicast-SAs zu spezifizieren, der einen breiteren Bereich von Multicast-Technologien abdeckt. Für Unicast kann der SPI allein zur Auswahl einer SA verwendet werden oder kann nach Wahl des Empfängers mit dem Protokoll kombiniert werden. Für Multicast-SAs wird der SPI mit der Zieladresse und optional mit der Quelladresse kombiniert, um eine SA auszuwählen.

  • Erweiterte Sequenznummer (Extended Sequence Number) -- eine neue Option für eine 64-Bit-Sequenznummer für Kommunikation mit sehr hoher Geschwindigkeit hinzugefügt. Klarstellung der Sender- und Empfängerverarbeitungsanforderungen für Multicast-SAs und Multi-Sender-SAs.

  • Nutzdaten -- Modell erweitert, um kombinierte Modusalgorithmen aufzunehmen.

  • Padding für verbesserte Verkehrsflussvertraulichkeit -- Anforderung hinzugefügt, Bytes nach dem Ende der IP-Nutzdaten, vor dem Beginn des Padding-Feldes, hinzufügen zu können.

  • Next Header -- Anforderung hinzugefügt, Dummy-Padding-Pakete generieren und verwerfen zu können (Next Header = 59)

  • ICV -- Modell erweitert, um kombinierte Modusalgorithmen aufzunehmen.

  • Algorithmen -- Kombinierte Vertraulichkeitsmodusalgorithmen hinzugefügt.

  • Verweise auf obligatorische Algorithmen in ein separates Dokument verschoben.

  • Eingehende und ausgehende Paketverarbeitung -- es gibt jetzt zwei Pfade: (1) separate Vertraulichkeits- und Integritätsalgorithmen und (2) kombinierte Vertraulichkeitsmodusalgorithmen. Aufgrund der Hinzufügung kombinierter Modusalgorithmen wurden die Verschlüsselungs-/Entschlüsselungs- und Integritätsabschnitte sowohl für die eingehende als auch für die ausgehende Paketverarbeitung kombiniert.