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3. Security Considerations (Sicherheitserwägungen)

Das IPv6-Adressierungsdokument hat keine direkten Auswirkungen auf die Sicherheit der Internetinfrastruktur. Die Authentifizierung von IPv6-Paketen ist in [AUTH] definiert.

Sicherheitsrelevante Hinweise

Obwohl die IPv6-Adressierungsarchitektur selbst keine Sicherheitslücken direkt einführt, sollte bei der Implementierung und Bereitstellung von IPv6 Folgendes beachtet werden:

  1. Adress-Scanning: Der riesige Adressraum von IPv6 (/64-Subnetze haben 2^64 Adressen) macht traditionelle Adress-Scanning-Angriffe unpraktisch.

  2. Datenschutzüberlegungen (Privacy Considerations): Schnittstellenkennungen, die aus MAC-Adressen generiert werden, können Geräteinformationen preisgeben. Datenschutzerweiterungen (siehe [RFC3041]) werden empfohlen.

  3. Adressvalidierung (Address Validation): Implementierungen sollten IPv6-Adressformate und -bereiche validieren, um Probleme zu verhindern, die durch böswillig erstellte Adressen verursacht werden.

  4. Multicast-Sicherheit (Multicast Security): Die Verwendung von Multicast-Adressen sollte geeigneten Zugriffskontrollen unterliegen, um unbefugten Multicast-Verkehr zu verhindern.

Zugehörige Sicherheitsmechanismen werden referenziert in:

  • RFC 2402 (IP-Authentifizierungs-Header, IP Authentication Header)
  • RFC 4301 (Sicherheitsarchitektur für das Internetprotokoll, Security Architecture for the Internet Protocol)
  • RFC 3041 (Datenschutzerweiterungen für zustandslose Adressautokonfiguration, Privacy Extensions for Stateless Address Autoconfiguration)