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4.1. Routing

4.1. Routing

Lokale IPv6-Adressen sind so konzipiert, dass sie innerhalb einer Site auf die gleiche Weise wie andere Arten von Unicast-Adressen geroutet werden. Sie können in jedem IPv6-Routing-Protokoll ohne jegliche Änderung übertragen werden.

Es wird erwartet, dass sie dieselben Subnet-IDs mit provider-basierten globalen Unicast-Adressen teilen würden, wenn sie gleichzeitig verwendet würden [GLOBAL].

Das Standardverhalten von Exterior-Routing-Protokollsitzungen zwischen administrativen Routing-Regionen MUSS sein, den Empfang von Präfixen im Block FC00::/7 zu ignorieren und diese nicht anzukündigen. Ein Netzwerkbetreiber kann spezifisch Präfixe länger als FC00::/7 für Inter-Site-Kommunikation konfigurieren.

Wenn BGP an der Site-Grenze mit einem ISP verwendet wird, MUSS die Standard-BGP-Konfiguration alle lokalen IPv6-Adresspräfixe herausfiltern, sowohl eingehende als auch ausgehende. Sie MUSS so eingestellt sein, dass lokale IPv6-Adresspräfixe nicht außerhalb der Site angekündigt werden und dass diese Präfixe nicht von einer anderen Site gelernt werden. Die Ausnahme hiervon ist, wenn es spezifische /48 oder längere Routen gibt, die für ein oder mehrere lokale IPv6-Präfixe erstellt wurden.

Für Link-State-IGPs wird vorgeschlagen, dass eine Site, die lokale IPv6-Adresspräfixe verwendet, innerhalb einer IGP-Domäne oder eines Bereichs enthalten sein sollte. Durch die Beschränkung eines lokalen IPv6-Adresspräfixes auf einen einzelnen Link-State-Bereich oder eine Domäne kann die Verteilung von Präfixen kontrolliert werden.