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6. Naming Constraints (Namenseinschränkungen)

Overview (Überblick)

Dieser Abschnitt spezifiziert die Namenskonventionen und Einschränkungen für Kerberos-Realms und Principals. Korrekte Benennung ist für Interoperabilität und Sicherheit unerlässlich.

6.1. Realm Names (Realm-Namen)

Realm-Namen identifizieren Kerberos-Verwaltungsdomänen.

Conventions (Konventionen)

  • Typischerweise domänenähnliche Namen in Großbuchstaben
  • Oft basierend auf DNS-Domänennamen
  • Hierarchische Struktur wird unterstützt
  • Beispiel: EXAMPLE.COM

Requirements (Anforderungen)

  • Vergleiche sind case-sensitive
  • Sollten keine Leerzeichen enthalten
  • Sollten bei Bedarf domänenähnliche Hierarchie verwenden

6.2. Principal Names (Principal-Namen)

Principal-Namen identifizieren Entitäten (Benutzer, Dienste) in Kerberos.

Structure (Struktur)

  • Der Namens-Typ legt die Interpretation fest
  • Sequenz von Namenskomponenten
  • Das Realm identifiziert die Verwaltungsdomäne
  • Format: name/instance@REALM

Name Types (Namens-Typen)

  • NT-PRINCIPAL – Allgemeiner Principal-Name
  • NT-SRV-INST – Dienst mit Instanz
  • NT-SRV-HST – Dienst mit Hostname
  • NT-UID – Eindeutige ID
  • Und weitere

6.2.1. Name of Server Principals (Namen von Server-Principals)

Dienst-Principals folgen besonderen Konventionen:

  • Format: service/hostname@REALM
  • service bezeichnet den Diensttyp (http, host usw.)
  • Der Hostname sollte vollqualifiziert sein
  • Gesichtspunkte zu Groß-/Kleinschreibung und Kanonisierung

Security Considerations (Sicherheitsaspekte)

  • Korrekte Namenskanonisierung verhindert Identitätsangriffe
  • Realm-Vertrauensbeziehungen müssen sorgfältig verwaltet werden
  • Dienstnamen SOLLTEN einheitlichen Konventionen folgen
  • Nicht auf unsichere Namensauflösung vertrauen

Reference (Referenz)

Vollständige Namensspezifikationen finden Sie in RFC 4120 Abschnitt 6.