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6.1.2. The Fallacy of Selection from a Large Database (Der Trugschluss der Auswahl aus einer großen Datenbank)

6.1.2. The Fallacy of Selection from a Large Database (Der Trugschluss der Auswahl aus einer großen Datenbank)

Ein anderer Ansatz, der einen irreführenden Anschein von Unvorhersagbarkeit geben kann, ist es, eine Größe zufällig aus einer Datenbank auszuwählen und anzunehmen, dass ihre Stärke mit der Gesamtzahl der Bits in der Datenbank zusammenhängt. Zum Beispiel verarbeiten typische USENET-Server viele Megabytes an Informationen pro Tag [USENET_1, USENET_2]. Nehmen Sie an, dass eine zufällige Größe ausgewählt wurde, indem 32 Bytes Daten von einem zufälligen Startpunkt in diesen Daten abgerufen wurden. Dies ergibt nicht 328 = 256 Bits an Nicht-Erratbarkeit. Selbst wenn viel der Daten menschliche Sprache ist, die nicht mehr als 2 oder 3 Bits Information pro Byte enthält, ergibt es nicht 322 = 64 Bits Nicht-Erratbarkeit. Für einen Gegner mit Zugriff auf dieselbe Usenet-Datenbank beruht die Nicht-Erratbarkeit nur auf dem Startpunkt der Auswahl. Das ist vielleicht etwas über ein paar Dutzend Bits an Nicht-Erratbarkeit.

Dasselbe Argument gilt für die Auswahl von Sequenzen aus den Daten auf einer öffentlich verfügbaren CD/DVD-Aufzeichnung oder jeder anderen großen öffentlichen Datenbank. Wenn der Gegner Zugriff auf dieselbe Datenbank hat, bringt dieser "Auswahl aus einem großen Datenvolumen"-Schritt wenig. Wenn jedoch eine Auswahl aus Daten getroffen werden kann, auf die der Gegner keinen Zugriff hat, wie z.B. Systempuffer auf einem aktiven Mehrbenutzersystem, kann es hilfreich sein.