3.2.1. Using Existing Sound/Video Input (Verwendung vorhandener Audio-/Videoeingänge)
3.2.1. Using Existing Sound/Video Input (Verwendung vorhandener Audio-/Videoeingänge)
Viele Computer sind mit Eingängen gebaut, die eine reale analoge Quelle digitalisieren, wie z.B. Ton von einem Mikrofon oder Videoeingang von einer Kamera. Die "Eingabe" von einem Tondigitalisierer ohne angeschlossene Quelle oder von einer Kamera mit aufgesetzter Objektivkappe ist im Wesentlichen thermisches Rauschen. Wenn das System genug Verstärkung hat, um irgendetwas zu erkennen, kann eine solche Eingabe vernünftig hochwertige Zufallsbits liefern. Diese Methode ist extrem abhängig von der Hardware-Implementierung.
Zum Beispiel kann man auf einigen UNIX-basierten Systemen vom /dev/audio-Gerät lesen, ohne dass etwas an die Mikrofonbuchse angeschlossen ist oder wenn das Mikrofon nur Hintergrundgeräusche mit niedrigem Pegel empfängt. Solche Daten sind im Wesentlichen zufälliges Rauschen, obwohl sie nicht ohne einige Überprüfungen vertraut werden sollten, im Falle eines Hardwareausfalls, und sie müssen entzerrt werden.
Durch die Kombination dieses Ansatzes mit Kompression zur Entzerrung (siehe Abschnitt 4) kann man eine riesige Menge mittelqualitativer Zufallsdaten mit der UNIX-Stil-Befehlszeile generieren:
cat /dev/audio | compress - >random-bits-file
Eine detaillierte Untersuchung dieser Art von Zufallsquelle erscheint in [TURBID].