RFC 4086 - Zufälligkeitsanforderungen für Sicherheit
- Status: Best Current Practice
- Veröffentlicht: June 2005
- Stream: IETF
- Ersetzt: RFC1750
- Errata: Keine Errata
Status dieses Memorandums
Dieses Dokument spezifiziert eine Internet Best Current Practice für die Internet-Community und bittet um Diskussion und Verbesserungsvorschläge. Die Verteilung dieses Memorandums ist unbegrenzt.
Urheberrechtshinweis
Copyright (C) The Internet Society (2005).
Zusammenfassung
Sicherheitssysteme basieren auf starken kryptographischen Algorithmen, die Musteranalyseversuche vereiteln. Die Sicherheit dieser Systeme hängt jedoch von der Generierung geheimer Mengen für Passwörter, kryptographische Schlüssel und ähnliche Mengen ab. Die Verwendung von Pseudozufallsprozessen zur Generierung geheimer Mengen kann zu Pseudosicherheit führen. Ein ausgefeilter Angreifer könnte es einfacher finden, die Umgebung zu reproduzieren, die die geheimen Mengen produziert hat, und die resultierende kleine Menge von Möglichkeiten zu durchsuchen, als die Mengen im gesamten potenziellen Zahlenraum zu lokalisieren.
Die Wahl zufälliger Mengen, um einen einfallsreichen und motivierten Gegner zu vereiteln, ist überraschend schwierig. Dieses Dokument weist auf viele Fallstricke bei der Verwendung schlechter Entropiequellen oder traditioneller Pseudozufallszahlengenerierungstechniken zur Generierung solcher Mengen hin. Es empfiehlt die Verwendung wirklich zufälliger Hardwaretechniken und zeigt, dass die vorhandene Hardware auf vielen Systemen für diesen Zweck verwendet werden kann. Es bietet Vorschläge zur Verbesserung des Problems, wenn keine Hardwarelösung verfügbar ist, und gibt Beispiele dafür, wie groß solche Mengen für einige Anwendungen sein müssen.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Introduction and Overview (Einführung und Überblick)
- 2. General Requirements (Allgemeine Anforderungen)
- 3. Entropy Sources (Entropiequellen)
- 3.1. Volume Required (Erforderliches Volumen)
- 3.2. Existing Hardware Can Be Used For Randomness (Vorhandene Hardware kann für Zufälligkeit verwendet werden)
- 3.3. Ring Oscillator Sources (Ringoszillatorquellen)
- 3.4. Problems with Clocks and Serial Numbers (Probleme mit Uhren und Seriennummern)
- 3.5. Timing and Value of External Events (Zeitpunkt und Wert externer Ereignisse)
- 3.6. Non-hardware Sources of Randomness (Nicht-Hardware-Zufälligkeitsquellen)
- 4. De-skewing (Entzerrung)
- 4.1. Using Stream Parity to De-Skew (Verwendung von Stream-Parität zur Entzerrung)
- 4.2. Using Transition Mappings to De-Skew (Verwendung von Übergangszuordnungen zur Entzerrung)
- 4.3. Using FFT to De-Skew (Verwendung von FFT zur Entzerrung)
- 4.4. Using Compression to De-Skew (Verwendung von Kompression zur Entzerrung)
- 5. Mixing (Mischung)
- 5.1. A Trivial Mixing Function (Eine triviale Mischfunktion)
- 5.2. Stronger Mixing Functions (Stärkere Mischfunktionen)
- 5.3. Using S-Boxes for Mixing (Verwendung von S-Boxen für Mischung)
- 5.4. Diffie-Hellman as a Mixing Function (Diffie-Hellman als Mischfunktion)
- 5.5. Using a Mixing Function to Stretch Random Bits (Verwendung einer Mischfunktion zum Strecken von Zufallsbits)
- 5.6. Other Factors in Choosing a Mixing Function (Weitere Faktoren bei der Wahl einer Mischfunktion)
- 6. Pseudo-random Number Generators (Pseudozufallszahlengeneratoren)
- 7. Randomness Generation Examples and Standards (Beispiele und Standards für Zufallsgenerierung)
- 8. Examples of Randomness Required (Beispiele für erforderliche Zufälligkeit)
- 9. Conclusion (Schlussfolgerung)
- 10. Security Considerations (Sicherheitsüberlegungen)
- 11. Acknowledgments (Danksagungen)
- Appendix A. Changes from RFC 1750 (Anhang A. Änderungen gegenüber RFC 1750)
- Informative References (Informative Referenzen)