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11.4 Usage Examples (Verwendungsbeispiele)

11.4 Usage Examples (Verwendungsbeispiele)

Anwendungen, die in End-Hosts wie telnet, ftp und ssh verwendet werden sollen, unterstützen möglicherweise nicht explizit den Gedanken des Adressbereichs, besonders von Link-lokalen Adressen. Ein Experte-Benutzer (z.B. ein Netzwerk-Administrator) muss jedoch manchmal sogar Link-lokale Adressen zu solchen Anwendungen geben.

Hier ist ein konkretes Beispiel. Stellen Sie sich einen Multi-Link-Router namens "R1" vor, der mindestens zwei Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen (Links) hat. Jede der Schnittstellen ist mit einem anderen Router, "R2" bzw. "R3", verbunden. Nehmen Sie auch an, dass die Punkt-zu-Punkt-Schnittstellen nur Link-lokale Adressen haben.

Stellen Sie sich nun vor, dass das Routing-System auf R2 hängt und erneut aufgerufen werden muss. In dieser Situation könnten wir möglicherweise keine globale Adresse von R2 verwenden, da dies ein Routing-Problem ist und wir nicht erwarten können, genug Routen für globale Erreichbarkeit zu R2 zu haben.

Daher müssen wir uns zunächst bei R1 anmelden und dann versuchen, uns bei R2 anzumelden, indem wir Link-lokale Adressen verwenden. In diesem Fall müssen wir die Link-lokale Adresse von R2 geben, zum Beispiel an telnet. Hier nehmen wir an, dass die Adresse fe80::2 ist.

Beachten Sie, dass wir nicht einfach

% telnet fe80::2

eingeben können, da R1 mehr als einen Link hat und daher der telnet-Befehl nicht erkennen kann, welche Link verwendet werden sollte. Stattdessen sollten wir die Link-lokale Adresse mit dem Link-Index wie folgt eingeben:

% telnet fe80::2%3

wobei "3" nach dem Trennzeichen % dem Link-Index der Punkt-zu-Punkt-Link entspricht.