2. Topology (Topologie)
Das folgende Diagramm zeigt ein typisches L2TP-Szenario. Das Ziel ist es, PPP-Frames zwischen dem Remote-System oder LAC-Client und einem LNS, der sich in einem Home-LAN befindet, zu tunneln.
[Home LAN]
[LAC Client]----------+ |
____|_____ +--[Host]
| | |
[LAC]---------| Internet |-----[LNS]-----+
| |__________| |
_____|_____ :
| |
| PSTN |
[Remote]--| Cloud |
[System] | | [Home LAN]
|___________| |
| ______________ +---[Host]
| | | |
[LAC]-------| Frame Relay |---[LNS]-----+
| or ATM Cloud | |
|______________| :
Das Remote-System initiiert eine PPP-Verbindung über die PSTN-Cloud zu einem LAC. Der LAC tunnelt dann die PPP-Verbindung über das Internet, Frame Relay oder die ATM-Cloud zu einem LNS, wodurch Zugang zu einem Home-LAN erlangt wird. Das Remote-System erhält Adressen vom Home-LAN über PPP-NCP-Verhandlung.
Authentifizierung, Autorisierung und Abrechnung können von der Verwaltungsdomäne des Home-LAN bereitgestellt werden, als ob der Benutzer direkt mit einem Netzwerkzugangsserver verbunden wäre.
Ein LAC-Client (ein Host, der L2TP nativ ausführt) kann auch ohne Verwendung eines separaten LAC am Tunneling zum Home-LAN teilnehmen. In diesem Fall verfügt der Host mit der LAC-Client-Software bereits über eine Verbindung zum öffentlichen Internet. Eine "virtuelle" PPP-Verbindung wird dann erstellt und die lokale L2TP-LAC-Client-Software erstellt einen Tunnel zum LNS. Wie im obigen Fall werden Adressierung, Authentifizierung, Autorisierung und Abrechnung von der Verwaltungsdomäne des Home-LAN bereitgestellt.